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Schon immer bewahre ich Dinge in Kästchen, Schubladen und Schachteln auf: betrachte, berühre, ordne sie. 

Meine künstlerische Arbeit ist gekennzeichnet von der Suche nach dem geeigneten Präsentationsraum für Einzelstücke und Fragmente aus meinem persönlichen Fundus (vertraute Formen und Muster der alpenländischen Folklore sind oft Ausgangspunkt meiner Recherchen).

Dabei entstehen vorwiegend textile oder gezeichnete Bilder, die ähnlich wie museale Schaukästen dem aufmerksamen Betrachter vom Gebrauch bestimmter Dinge erzählen.


  • Geboren in Brixen, wo ich seit 1994 lebe und arbeite.
  • 1988 Diplom für Bühnengestaltung am Mozarteum (H.B. Galleè) Salzburg (A)
  • 1993 Diplom der Malerei an der Accademia di Belle Arti „Brera“  (L. Fabro) Mailand

Einzelausstellungen

2014 / Textile Arbeiten, Bildungshaus Kloster Neustift, Brixen

2014 / T-Räume, Stadtgalerie Brixen

2011  / wineandcigar Club, Bruneck

2010 / schön schwarz, Galerie ES, Meran

2000 / Tagträumer jagen nachts, artFORUM gallery, Meran

1997 / Perugi artecontemporanea, Padua

1990 / Galerie Museum, Bozen

 

 

  • Gemeinschaftsausstellungen sowie Verwirklichung verschiedener Projekte im Ausstattungsbereich (Bühnenbild, Kostüm, öffentlicher und privater Raum) und Performance seit 1989
  • 2014/15 Positionen zeitgenössischer KünstlerInnen zur Ausstellung "Gestickte Moral" im Frauenmuseum Hittisau (A)
  • u. a. 2011, 2013, 2015 Teilnahme an "50x50x50 art-SÜDTIROL" in der Festung Franzensfeste
  • Mitglied der ES Artothek seit 2012
  • Kontinuierliche Unterrichtstätigkeit seit 1994

…Die Liebe zum Detail, zum Handgenähten, zur Beschäftigung mit Stoffen und kleinen Objekten sind die äußeren Markenzeichen der Kunst von Maria Stockner. 
…Das Heraufholen der vielen Einzelteile aus einem vergangenen Zeitraum zeigt die Beschäftigung mit der eigenen Genealogie, der Familiengeschichte; diese wiederum spiegelt sich in den Ausstellungsobjekten: in den aufwendigen Stoffarbeiten und den akkuraten Bleistiftzeichnungen von Alltagsgegenständen ….als Reminiszenz an deren Werthaftigkeit. 
Die Zeitgenossenschaft muss man aus Maria Stockners Werk nicht herausfiltern, sie ist das, was den Betrachter unmittelbar trifft, gerade weil mit Geschichte und Erinnerung gearbeitet wurde. Die Faszination an einer zeremoniell geprägten Symbolwelt wird im Spiel und im Experiment erneuert, mit einem untrüglichen Gespür für Komposition und Verdichtung.

⎯ Christine Helfer 2010


Ci troviamo spesso innanzi a opere caratterizzate da un’identitá extra-artistica, che in qualche caso (penso a M. Stockner) lasciano addirittura supporre un loro intrinseco valore d’uso.
Solo un fruitore attento e sicuro del proprio giudizio rileva poi che si tratta in effetti di un’opera d’arte. Questo genere di artista ha ormai smesso di voler continuamente dimostrare che anche questa o quella cosa possono essere arte, convinti che tale sorta di descrizione topografica sia ormai esaurita.

⎯ Marion Piffer 1997 (Fondazione Bevilacqua la Masa, Venezia „Sul filo del rasoio“)

 

© Maria Stockner - 2014